Schwerpunkte

Religionspädagogik:

Wir erzählen biblische Geschichten, singen und spielen dazu. Wir bieten den Kindern Zeit für Stille und Meditation. Mit Pfarrer Tonn feiern wir Andachten. So leben wir mit den Kindern in vielfältiger Weise den christlichen Glauben.

In unserem evangelischen Kindergarten soll sich das Kind als ein Teil der Schöpfung und deren Bewahrer erleben.

Das Kind soll befähigt werden, sich anderen zuzuwenden, andere einfühlend zu verstehen und zu achten.

Wir wollen das Kind stärken, Entscheidungen zu treffen und die Entscheidung anderer zu respektieren. Das gemeinsame Gespräch zu suchen, eigenständig zu handeln, zu spielen und Konflikte zu lösen oder zu ertragen.

 

Integration:

Integration heißt für uns, jedes Kind in seiner Einzigartigkeit anzunehmen, eine angemessene Förderung anzubieten, um möglichst selbstständig die Dinge des alltäglichen Lebens zu meistern.

Dies bedeutet für uns, dem Kind einen Raum zuschaffen, in dem es sich wohl fühlt und Personal, das ein fundiertes Fachwissen mitbringt, um den Bedürfnissen des behinderten Kindes gerecht zu werden.

 

Naturtage:

Für die Kinder ist der regelmäßige Aufenthalt in der freien Natur wichtig. Hier lernen Kinder die Vielfältigkeit der Natur kennen, die sie in unserer technisierten, reizüberfluteten Welt sonst nicht erfahren. Die wöchentlichen Naturtage und die Naturwochen zweimal im Jahr bilden daher einen notwendigen Gegenpol zu den All­tagsgewohnheiten vieler Kinder. Die Abwechselung, frische Luft und Bewegung in natur belassenem Gelände tun den Kindern zu jeder Jahreszeit gut. Beim Erkunden der natürlichen Umgebung werden alle Sinne und die motorischen Fähigkeiten gestärkt. Die Kinder lernen die heimische Tier- und Pflanzenwelt kennen und entwickeln eine Sensibilität für die Umwelt.

 

Bewegung:

Der Kindergarten verfügt über einen großen Turnraum. Dieser wird von den Kindern im Freispiel gern genutzt. Mit den Schaumstoffelementen und Matten bauen die Kinder gerne Höhlen. Die Fahrzeuge mit besonderen Fortbewegungsmechanismen sind für die Kinder eine große Herausforderung.

Außerdem steht den Kindern ein Ballbad zur Verfügung.

Durch unser großes Außengelände wird das Bewegungsangebot ergänzt.

Zusätzlich findet für jede Gruppe ein wöchentlicher Turntag statt.

 

Frühstück:

Unsere Küche, die wir seit August 2010 täglich von 08.00 Uhr bis 10.00 Uhr als Cafeteria nutzen, wurde zu einer neuen Begegnungsstätte.

Das Frühstück wird von einer Erzieherin vorbereitet und begleitet.

In unserer Cafeteria wird den Kindern eine große Auswahl an Lebensmittel angeboten.

Dazu gehören: frisches Obst, rohes Gemüse, verschiedene Brotsorten sowie Käse und Wurst.

Als Getränk bieten wir den Kindern ungesüßten Tee, Mineralwasser und Milch an.

Auf diesem Wege möchten wir eine ausgewogenen Ernährung und damit eine gesunde Entwicklung und die Leistungsfähigkeit der Kinder unterstützen.

 

Elternarbeit:

Wir wünschen uns von Anfang an einen lebendigen Kontakt mit allen Eltern.

Der vertrauensvolle, offene und ehrliche Umgang miteinander ist uns zum Wohle des Kindes sehr wichtig und sollte der Weg zu einer gemeinsamen Basis sein.

Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern sind: die gegenseitige Wertschätzung, der regelmäßige und intensive Erfahrungsaustausch über das Kind und gegenseitige Informationen über wichtige Erlebnisse und Erfahrungen des Kindes in der Gruppe und im häuslichen Umfeld.

Wir sehen die Eltern als kompetente Gesprächspartner an, so können wir gemeinsam im Elterngespräch sachlich und fachlich über die Entwicklung des Kindes sprechen.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern beginnt nicht am ersten Kindergartentag des Kindes, sondern mit der Voranmeldung.

Wird das Kind im Kindergarten aufgenommen, werden Eltern und Kind zu einem Schnuppernachmittag eingeladen.

Im zweiten Schritt findet ein Informationsabend für die neuen Eltern statt, dann folgt ein Aufnahmegespräch zwischen Eltern und der Gruppenerzieherin.

In diesem Gespräch werden wichtige Informationen über das Kind ausgetauscht.

Nun folgt die Eingewöhnung des Kindes.

 

Wann findet ein Austausch zwischen Eltern und Erzieherinnen statt?

Wir bieten den Eltern außerhalb der Kinderzeit regelmäßige Elterngespräche an. Die Termine hängen an der Gruppenpinnwand aus, so haben die Eltern die Möglichkeit einen Termin ihrer Wahl wahrzunehmen.

Die Elterngespräche bieten Eltern und Erzieherinnen die Möglichkeit zu einem ausführlichen Entwicklungsgespräch über das Kind. Hierbei ist es uns wichtig, dass Vater und Mutter daran teilnehmen.

Die Tür und Angelgespräche verstehen wir als kurzen Austausch von Informationen während der Bring und Abholzeit.

Telefonisch sollten die Eltern ihr Kind abmelden, wenn zum Beispiel ihr Kind aus Krankheitsgründen oder anderen Gründen nicht in den Kindergarten kommt.

 

In jedem Kindergartenjahr wird von den Eltern ein Elternbeirat gewählt. Der Elternbeirat hat die Aufgabe die Interessen der Eltern in der Kindergartenausschusssitzung zu vertreten.

 

Elternabende finden einmal im Jahr statt.

 

Darüber hinaus wird unsere Arbeit durch den fachlichen Austausch mit Schule, Kinderärzten und Therapeuten ergänzt.